
Guter Service ist rar in Deutschland
Das ist akzeptierte(?) Realität. Damit sind wir nicht allein. Das Bild aus dem Kalender stammt aus dem Jahr 1987! Und doch freuen wir uns immer, wenn wir Glück haben und wider Erwarten guten Service erfahren.
Ganz schlimm wird es, wenn jemand mit dem Service-Gedanken überhaupt nichts am Hut hat.
Die Programmierer eines von mir 2014 geplanten Portals über
Service-Oasen in Deutschland zum Beispiel, samt ihrer Geschäftsleitung. Die haben damals unglaubliche Energie aufgewandt um Fehler im Programm, anstatt sie zu beheben, in gewollte Eigenschaften bzw. in Web-Standards umzudeuten. Anstatt mir Vorschläge über Lösungen zu unterbreiten wurde ich als unzufriedener Auftraggeber beschimpft. Richtig, beschimpft! Der Begriff „Kunde“ existiert dort nicht im Wortschatz. Irgendwann habe ich resigniert und das Projekt abgeblasen. Es hat mich viele Nerven und auch Geld gekostet. Dafür habe ich anlässlich von mehreren Besuchen bei dem Web-Dienstleister Chemnitz kennengelernt.
Á propos Dienstleister: Den Begriff habe ich vor vielen Jahren einer Gruppe von angehenden Reiseleitern so erläutert: Dienstleister zu sein bedeutet für uns, wir müssen dienen und etwas leisten! Zunächst überraschtes, unverständiges Schweigen, doch dann hat es geklickt – und funktioniert.