Die Tafeln

Seit 1993 gibt es Tafeln in Deutschland – und seit 2006 eine in Aßling, hegen viele Menschen ein zwiespältiges Verhältnis zu diesen Einrichtungen. Dabei erfüllen sie wichtige soziale Aufgaben.

Die wichtigste davon ist schon eine zweifache:
Die Tafeln schaffen den Ausgleich zwischen dem Überschuss an einwandfreien, aber nicht mehr verkaufbaren Lebensmitteln auf der einen Seite und dem natürlichen Bedürfnis auch von sozial schwachen Menschen nach ausgewogener Ernährung auf der anderen. Nach dem Motto „Essen, wo es hingehört“ nehmen Tafeln Großmärkten und Einzelhändlern Lebensmittel ab, welche sich wegen des nahen MHD nicht mehr verkaufen lassen. Sie verteilen diese an Bedürftige und bewahren sie davor auf dem Müll zu landen.

Die Tafeln unterstützen Staat, Länder und Gemeinden dabei, den Empfängern von Sozialhilfe Lebensmittel zur Verfügung zu stellen, welche sich diese sonst nicht oder kaum leinmal leisten können.

Die Tafel Aßling als eine von über 900 gemeinnützig organisierten und fast ausschließlich ehrenamtlich betriebenen Einrichtungen im Bundesverband „Tafel Deutschland e.V.“ versorgt seit knapp 20 Jahren bedürftige Einheimische, zusehends auch Migranten, mit wichtigen Grundnahrungsmitteln und Gegenständen des täglichen Gebrauchs. Der Einsatz von ca. 70 ehrenamtlichen Helfern und die Spendenbereitschaft der regionalen Geschäftswelt machen dies möglich. Die aktiv geübte Schirmherrschaft durch den Ebersberger Landrat trägt zum Gelingen bei.

Berichte und Gedanken – nicht nur für mich